Warum einen Hund aus dem RZV (Rassezuchtverein für Hovawart Hunde e.V.)
und damit aus dem VDH (Verein für das deutsche Hundewesen) ?
Unter der Obhut dieses weltweit größten Zuchtvereins für Hovawart-Hunde dürfen nur Menschen züchten, die entsprechende Schulungen durchlaufen und ihre Sachkenntnis bewiesen haben. Die Sachkenntnis des Züchters und die dadurch durchdachte und optimale Aufzucht bietet die Basis für einen gesunden, wesensfesten und lernfähigen Welpen.
(Mehr zu dem Thema "Prägung" durch den Züchter findet sich unter dem Punkt "Hunde-Psychologie).
Züchter werden nicht nur auf ihr Wissen getestet, auch werden die Örtlichkeiten geprüft, in denen die Welpen aufgezogen werden sollen. Im RZV wird großen Wert darauf gelegt, dass die Welpen nicht isoliert in Zwingeranlagen aufgezogen werden, sondern von klein auf Familien-Anschluss erleben. Auch dürfen Züchter zeitgleich nur mit einer Hündin züchten, so dass jeder Wurf die volle Aufmerksamkeit des Züchters hat. Es wird darauf geachtet, dass die Abstände der Würfe mit einer Hündin groß genug sind, dass sich die Hündin vollständig erholen kann. Jede Hündin darf nur 3 Würfe haben, in Ausnahmefällen wird ein 4. Wurf genehmigt.
Jeder Hund, der im RZV die Zuchtzulassung erhalten möchte, muss sich im Welpen-Test, in der Nachzuchtbeurteilung (NZB), der Jugendbeurteilung (JB) und der Zuchttauglichkeits-Prüfung (ZTP) bewähren. Das heißt, er wird aufgrund seines Erscheinungsbildes und seines Verhaltens beurteilt und nur die Hunde, die keinerlei Mängel zeigen, sondern sich durch ein ausgeglichenes aber auch triebstarkes Wesen auszeichnen und vom Aussehen dem Hovawart-Standard entsprechen dürfen im RZV zur Zucht zugelassen werden.
Zusätzlich müssen die Hunde HD-geröntg und ihnen HD-Freiheit attestiert sein, sie müssen frei von erblichen Augenkrankheiten sein und sollen idealerweise die freiwillige Herz-Untersuchung ohne Befund absolviert haben.
Vor der Verpaarung wird vom Züchter der optimale Rüde für die Hündin ausgesucht. Diese Verpaarung wird vom zuständigen Zuchtwart aufgrund seiner Erfahrung und seines Wissens, mit Unterstützung eines Computer-Programmes, in dem Daten ettlicher Hovawart-Generationen gespeichert sind, genehmigt.
Diese gründliche Recherche vor der Verpaarung bildet die Grundlage für einen Wurf möglichst gesunder und wesensfester Hovawarte. So dass der Welpe zumindest ideale Grundvoraussetzungen für ein langes und gesundes Leben mitbringt.
Desweiteren werden die Welpen regelmäßig durch den zuständigen Zuchtwart betreut und mindestens drei mal besucht: in den ersten Tagen nach der Geburt, dann nach 4,5 bis 5 Wochen und noch einmal in der achten Woche, wo dann auch ein schriftlich dokumentierter Welpen-Verhaltens-Test durchgeführt wird. So dass grobe Verhaltens-Auffälligkeiten und etwaige gesundheitliche Mängel, oder zuchtausschließende Fehler vor Abgabe der Welpen bekannt werden würden.
Bereits mit Ihrem Welpen sind Sie auf den bundesweit verteilten RZV-Hundeplätzen gut aufgehoben. Es finden regelmäßig spezielle Welpen-Stunden statt, wo nicht nur der Hund von Anfang an optimal geprägt wird, auch der frisch gebackene Hunde-Halter findet für alle Fragen ein offenes Ohr.
Sollte man später Interesse am Hundesport oder auch an der Zucht haben, wird man durch den RZV optimal gefördert und findet immer Ansprechpartner für eventuell auftretende Probleme.
RZV:
Zuchtverein für Hovawarte im VDH (Verein für das deutsche Hundewesen)
http://www.hovawart.org/